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Hintergrund

Hier findet ihr leider nur einen kurzen Anriss zu unserem Hintergrund, da der gesamte Hintergrund sehr aufwändig auf einer Webseite zu pflegen wäre und wir nicht an allen Bildern die Rechte haben um sie öffentlich zu verwenden.
Aber auch dieser kurze Anriss reicht vollkommen aus um ein grundlegendes Verständnis von unserem Hintergrund zu bekommen, wenn man unsere Cons besucht oder gar ein Vereinsmitglied ist oder werden will.

Solltet ihr ein Vereinsmitglied oder ein Anwärter darauf sein, könnt ihr im internen Bereich den Zugriff auf das komplette Hintergrund-Wiki finden

Zum internen Bereich

Hintergrund-Abriss

Wir bespielen als Gruppe einen Low-Fantasy Low-Power Hintergrund, welcher weder Magie noch Fremdrassen hat.
Wir nehmen als Grundlage für viele Dinge (Rüstung, Waffen, Gesellschaft, Kultur, etc) im groben das Jahr ~1400 und fügen diesem diverse Fantasy-Elemente aus diversen Vorlagen hinzu (Game of Thrones, Witcher u.w.) Wichtig ist daher weniger, dass man sich exakt auf das Jahr ~1400 festlegt, sondern viel mehr, dass man versucht Dinge weg zu lassen, welche ganz klar anderen zeitlichen Perioden zuzuordnen sind. (Wiki-Brillenhelme, Topfhelme, keltische Schwerter, Barock-Elemente, Landsknechts-Kram usw.)
Wir sind uns natürlich bewusst, dass sowohl unser Hintergrund als auch unser Spiel nur an der Oberfläche des tatsächlichen Spätmittelalters kratzt und wir an vielen Stellen mit Klischees und Halbwahrheiten arbeiten. Dies ist vollkommen beabsichtigt und dient dazu das Spiel sowie das nötige Grundwissen halbwegs überschaubar zu halten.
Desweiteren versuchen wir uns von gängigen Larp Klischees (übermäßig viel Schwarz, Piratenhemden, Tyron Nightfire Optik usw.) zu entfernen um optisch positiv herauszustechen.

Dieser Abriss dient nur dazu um die absolut minimalen Grundlagen zu vermitteln. Um ein tiefgehendes Verständnis von Vendera zu bekommen und ein vielschichtiges Hintergrundspiel zu ermöglichen, ist ein Blick in das Wiki nötig. Hierbei ist es absolut nicht nötig alles zu kennen und zu lesen. Beschäftigt euch mit den Abschnitten, welche für euer Konzept relevant sind.

Das Land

Unser Hintergrund besteht aus 7 Fürstentümern, welche als loser und instabiler Bund zusammenhängen, sodass seit fast 30 Jahren im Großen ein Frieden herrscht.
Wir bespielen das zentrale Fürstentum Vendera. Andere Fürstentümer werden aktuell nicht bespielt und es ist nicht beabsichtigt, dass diese bespielt werden. Als Herkunft können sie natürlich trotzdem dienen.

Vendera wiederum besteht aus 9 Graf- bzw. Markgrafschaften. Massiv bespielt wird hierbei aktuell die Markgrafschaft Wolfsheim, da unser Adelsgefolge hier seine Heimat hat.

Gesellschaft und Kultur

Bei diesem Teil ist es sehr wichtig, sich nach Möglichkeit voll und ganz von modernem Gedankengut zu verabschieden, da wir ein mittelalterliches Feudalsystem bespielen.
Der höhere Adel (bspw. Markgrafen) besitzt Land und belehnt damit den niederen Adel, welcher ihm dafür Treue und Abgaben schuldet. Der einfache Gemeine wohnt und arbeitet auf diesem Land und dient dem niederen Adel. In dieser Struktur lebt der absolute Großteil von Vendera und einzig in größeren Städten ist dieses System etwas aufgeweichter, da Landbesitz hier eine nicht ganz so fundamentale Rolle spielt.
Der Adel ist auf seinen eigenen Ländereien/Lehen auch die oberste Instanz. Es gibt weder eine Polizei, noch ein vollkommen einheitliches Rechtssystem oder gar Demokratie. Ein einfacher Gemeiner ist dieser Struktur grundlegend ziemlich ausgeliefert, aber ein Landbesitzer ist natürlich auf die Bewohner seiner Ländereien angewiesen, sodass Willkür und Ungerechtigkeit nicht die Mittel der Wahl sind um langfristig Ruhe und Frieden zu haben.

Bildung

Die Bildung darf man sich auch in keiner Weise so vorstellen wie heute. Es gibt kein Schulsystem oder ähnliches. Wer sich bilden will muss entweder viel Geld besitzen um sich entsprechende Lehrer leisten zu können oder der Kirche beitreten, da diese ihre Diener entsprechend gut schulen. Als einfacher Bewohner von Vendera lernt man also grundlegend nur das was einem die Eltern, enge Verwandte und/oder Handwerksmeister beibringen können.

Militär

Es gibt kein stehendes Heer und Waffenknecht ("Soldat" ist kein mittelalterlicher Begriff) ist ein eher seltener Beruf. Natürlich hat der Besitzer einer Burg eine handvoll Männer um diese zu beschützen, aber grundlegend können es sich die wenigsten erlauben Männer nur fürs Bewachen zu bezahlen.
Im Falle von Konflikten werden Heere explizit für diesen Zweck zusammengezogen und je nach Jahreszeit und weiteren Faktoren sind diese sehr unterschiedlich groß. Ein Ritter ist seinem Lehnsherren Gefolgschaft im Krieg schuldig, aber ob er 3 Bauern bewaffnet und mitbringt oder 20 hängt bspw. davon ab, ob gerade die Ernte eingeholt werden muss oder er Streit mit seinem Nachbarn hat und daher nicht alle Männer mitnehmen will oder er sich die Bewaffnung und Verpflegung von 20 Männern leisten kann usw.

Aufgrund der fehlenden klaren Struktur eines stehendes Heeres sind auch Begriffe wie “Offizier”, “Regiment” und “Kompanie” zu modern.
Die Größe mit welcher geplant und gerechnet werden konnte war der einzelne Ritter. Der Ritter und sein Gefolge bildeten eine “Gleve”. Diese bestand dabei in manchen Fällen nur aus dem Ritter und seinem Knappen und in anderen Fällen aus 20 weiteren Waffenknechten, welche der Ritter mitgebracht hat. Diese Gleven wurden in Lanzen und Bannern zusammengefasst.
Wenn ein Graf also bspw. sagt, dass er 100 Gleven aufbieten kann, meint er damit, dass er 100 Ritter hat, welche ihm Treue schulden. Ob bei diesem Heer aber letztendlich 300 Mann sind oder 2000 hängt wie erwähnt von sehr vielen Faktoren ab.

Glaube

In einer mittelalterlichen Gesellschaft ist es unmöglich am Glauben vorbei zu kommen. Er mag zwar im Alltag nicht für jeden eine Rolle spielen, aber jeder Mensch in Vendera schnappt automatisch die Grundlagen des Glaubens auf, da der Kontakt mit Geistlichen quasi allgegenwärtig ist. Desweiteren ist die Existenz von Göttern durch die Fähigkeiten ihrer Diener klar bewiesen. Atheismus ist daher vollkommen weltfremd und auch explizit in unserem Hintergrund nicht gewünscht.
Keine Lust auf Glaubensspiel geht vollkommen klar, aber torpediert unseren Hintergrund und Glaubenskonzepte bitte nicht mit bespieltem Atheismus.

Der Glaube an Ralath, Baldur und Dalia ist in Vendera absolut vorherrschend und prägend. In jedem größeren Ort stehen Gebäude der 3 Kirchen.

  • Ralath steht für Tod & Leben, Weisheit & Wissen, Schicksal, Magie, Wahnsinn, Gier, Glück, Bescheidenheit, Ernte u.w. Aspekte. Seine Diener sind überaus gebildet und dienen wohlhabenden Familien oftmals als Hauslehrer. Allgemein gelten sie als überaus fähige Berater. Ralath ist auch der Gott, welcher die Magie aus unserer Welt entfernt hat um die Menschen vor dieser zu schützen. Dadurch soll er selbst aber in einen gewissen Wahn verfallen sein.
  • Baldur steht für Rechtschaffenheit, Kampf, Ehrgeiz/Hingabe, Vergeltung, Suche, Recht, Kraft, Gewalt, Männlichkeit, Rausch, Eitelkeit u.w. Aspekte. Seine Diener dienen oftmals als Rechtsbeistand oder in manchen Dingen sogar als Richter. Im Kampf gelten sie als unerschütterliches Beispiel an Mut und Hingabe, gleichzeitig geben sie sich aber oftmals zu sehr dem Rausch hin und sind aufgrund ihrer Fähigkeiten manches mal übermäßig Eitel.
  • Dalia steht für Liebe, Heilung, Hinterlist, Erlösung, Fruchtbarkeit, Lust, Geheimnisse, Lüge, Weiblichkeit, Neid u.w. Aspekte. Diener Dalias reisen durch das Land um Heilung für die Kranken zu bieten und den jungen heiratsfähigen Frauen, die Lehre der Dalia zu bringen. Aber gleichermaßen wie sie ungefährlich erscheinen, vermögen sie diesen Vorteil zu nutzen um ihrer Göttin im Schatten zu dienen.

Neben dem Glauben an die Drei gibt es noch den alten Glauben an die Naturgeister, welcher vor allem im Norden verbreitet ist.
Beide Glauben sind eng miteinander verwoben, da der Glaube an die Drei aus dem alten Glauben entstanden ist. Für viele Anhänger des alten Glaubens ist der Glaube an die Drei daher in einer abstrusen Art und Weise ein Teil des alten Glaubens.

Geschichte

Vendera ist vor ca. 150 Jahren aus den verschiedenen Grafschaften gegründet worden um gemeinsam stark gegen die anderen Regionen zu sein. Es wurde daher aus der Not heraus gegründet, da die einzelnen Grafschaften (damals noch keine einheitliche Bezeichnung) alleine von außen nach und nach geschluckt worden wären. Die einzelnen Grafschaften sind aus diesem Grund heraus überaus unabhängig gegenüber dem Herrscher von Vendera und die Macht hängt maßgeblich vom Rückhalt der Grafen ab. (Als Vorbild dient hier das heilige römische Reich deutscher Nationen)
Falkenberg erlangte vor ca. 70 Jahren die Herrschaft. Aus einer Fehde würde letztendlich ein ganzer Krieg, welcher zu einem Putsch führte. Aus dieser Zeit stammt das tiefe Bündnis zwischen Falkenberg und Wolfsheim, welches auch heute noch maßgeblich für den Erhalt der Herrschaftsverhältnisse ist.